Aigner + Partner vertreten Anleger, die auf einer Handelsplattform für Kryptowährungen investierten


Mit einem Aufforderungsschreiben an die Betreiber einer Handelsplattform für Kryptowährungen haben Aigner + Partner auf den Umstand reagiert, dass einer Mandantin nach einer Online-Order und der darauf folgenden Überweisung des vorgeschriebenen Kaufpreises mitgeteilt wurde, dass laut den AGB des Anbieters kein Kauf zustandegekommen wäre. Durch die Überweisung des Kaufpreises hat die vertretene Investorin ihre Leistungspflicht aus dem Vertrag vereinbarungsgemäß erfüllt, und es kam mit dem Verkäufer, einem Unternehmen, ein verbindliches Rechtsgeschäft zustande. Jede andere Deutung der in Zuge der Orderabwicklung zu setzenden Schritten oder auch der Bedingungen würde in schwerwiegender Weise gegen die Bestimmungen des Konsumentenschutzrechtes verstoßen bzw. eine Friktion der Bedingungen mit § 879 Abs 3 ABGB schaffen. Aigner + Partner haben eine letztmalige Frist zur Herstellung des rechtmäßigen Zustandes, nämlich der Übertragung der gekauften Bitcoins in das Wallet der Mandantin gesetzt und werden über die weiteren Entwicklungen dieser Intervention wieder berichten.

 

Aigner + Partner 23.04.2018, RA Mag. Lukas Aigner