Bauherrenmodell „Getreidemarkt 10“ – Mehrfache Rechtsbrüche auf Ebene der Projektgesellschaft identifizierbar; Treuhänderin lädt zu einer Investorenversammlung am 26.04.2018


Wie bereits medial bekannt geworden ist, wurde die Projektliegenschaft „Getreidemarkt 10“ zu einem Preis von EUR 18,7 Mio. verkauft. Der Kaufpreis wurde auf 2 Tranchen aufgeteilt (Tranche 1 à EUR 5,7 Mio. und Tranche 2 à EUR 13 Mio.). Mittlerweile wurde über das Vermögen der Projektgesellschaft ein Insolvenzverfahren beim HG Wien eröffnet (AZ: 5 S 37/18b). Im Zuge der Aufarbeitung durch die Masseverwalterin, RA Dr. Susanne Fruhstorfer, zeigen sich einmal mehr zahlreiche fragwürdige Abläufe im Zusammenhang mit dem Verkauf der Projektliegenschaft. Es wurde festgestellt, dass die Geschäftsführung beim Verkauf der Immobilie offenbar keine Umsatzsteuer abgeführt hat, weshalb der Gesellschaft mit Verkauf eine Verbindlichkeit gegenüber dem Finanzamt iHv EUR 1,1 Mio. entstanden ist. Ein Teil des Verkaufserlöses von rund EUR 2,4 Mio. (aus der Tranche 1) wurde direkt auf ein wirtschaftlich der zum damaligen Zeitpunkt bereits notleidenden Konzernmutter zuordenbares Konto ausgezahlt (!), anstatt an die verkaufende Gesellschaft, an der die Anleger als Bauherren beteiligt waren. Auf eine Abwicklung der Zahlung über das elektronische Treuhandbuch der Rechtsanwaltskammer Wien wurde bezüglich der Tranche 1 auffälligerweise verzichtet, was das Bild abrundet. Auch die Vertragsabwicklerin bzw. Treuhänderin (eine Rechtsanwaltskanzlei) wird eine nachvollziehbare Erklärung für diese Vorgänge liefern müssen. In der Branche war allgemein bekannt, dass die Immobilie als Bauherrenmodell entwickelt wurde. Die Verschiebung der Verkaufserlöse an Drittgesellschaften konnte nicht den Interessen der Bauherren dienen, was allen an der Transaktion Beteiligten sofort auffallen müsste.

 

Der weitere Teilbetrag von rund EUR 3,3 Mio (aus der Tranche 1) wurde wiederum direkt an die Hallmann Holding International Investment GmbH (kurz: „HHII“), somit einem dem Käufer zuordenbaren Rechtsträger (!), ausbezahlt. Hintergrund dieser Zahlung war ein Anteilskauf- und Abtretungsvertrag zwischen der HHII und der Schwestergesellschaft Wienwert AG zu einem Gesamtpreis von EUR 6,3 Mio. Der Teilbetrag von EUR 3,3 Mio war als Barkaufpreis für die Abtretung der Geschäftsanteile an der Kaufhaus Wiener Straße 6-8 Projektentwicklungs GmbH (kurz: “Kaufhaus Wiener Straße“), welche Alleineigentümerin der Liegenschaft EZ 12, KG 20189 Tulln war. Darüber hinaus sollten Bankverbindlichkeiten der Oberbank AG iHv EUR 3 Mio. übernommen werden. Für das aushaftende Obligo der Oberbank (EUR 3 Mio.) wurde eine Zahlungsfrist bis 31.12.2017 vereinbart (sog. Closing Bedingung), welche gegen Bezahlung eines Aufpreises von EUR 500 tsd. bis 31.03.2018 verlängert wurde. Festgehalten wurde, dass bei nicht fristgerechter Erfüllung der Closing Bedingung der gezahlte Kaufpreis (Barkaufpreis von EUR 3,3 Mio.) ohne Anteilsübertragung verfällt, weshalb die Wienwert AG mangels Zahlung auch bislang nicht im Firmenbuch eingetragen ist.

 

Im Zuge von Recherchen durch Aigner + Partner sind außerdem weitere Ungereimtheiten ans Tageslicht getreten, welche an die Masseverwalterin herangetragen wurden. Ähnlich wie beim Bauherrenmodell L144 (siehe dazu die Medienberichterstattung) wurde die Gesellschaft augenscheinlich schon beim ursprünglichen Erwerb der Liegenschaft entreichert. Mit Kaufvertrag vom 30.01.2009 wurde die projektgegenständliche Liegenschaft von der G 10 Projektgesellschaft (vormals: A.H. Vermögensverwaltungs GmbH) zu einem Kaufpreis iHv EUR 3.84 Mio gekauft. Verkäufer der Liegenschaft war Andreas Hötzl, welcher zum damaligen Zeitpunkt gemeinsam mit der Infinitas Privatstiftung Gesellschafter der G10 Projektgesellschaft war. Erstaunlicherweise hatte Herr Hötzl die Liegenschaft weniger als drei Monate zuvor zu einem Kaufpreis von EUR 3,38 Mio. (sohin um EUR 460.000,00 billiger) von der Immofinanz Alpha Immobilienvermietungs-Gesellschaft erworben. Der Kaufvertrag datiert mit 14.11.2008. Es liegt somit nahe, dass der Marktwert der Liegenschaft deutlich unter dem Preis lag, welchen die G10 Projektgesellschaft zahlte und somit der Gesellschaft dieser Betrag zu Gunsten eines Gesellschafters entzogen wurde. Die Masseverwalterin hat diese Umstände bereits in ihren Zwischenbericht vom 17. April 2018 aufgenommen (anbei) und prüft sämtliche in Frage kommenden Ersatzansprüche im Zusammenhang mit diesen Sachverhalten, insbesondere auch eine mögliche Rückerstattungspflicht aus dem Titel der Einlagenrückgewähr.

 

Mittlerweile hat auf Ebene der Treuhänderin [Wienwert Immobilien Treuhand GmbH], welche die Anteile der Investoren am G10 Modell treuhändig hält und eine 100%ige Tochter der WW Holding AG ist, der Masseverwalter der insolventen Konzernmutter, RA Mag. Norbert Abel, die Geschäftsleitung übernommen. Um die weitere Vorgehensweise in dieser Angelegenheit abzustimmen, hat RA Mag. Abel zu einer Investorenversammlung am 26.04.2018 geladen. Aigner + Partner werden die Interessen der geschädigten Investoren umfassend vertreten.Ausübung dieses Ehrenamtes werden wir die Kuratoren dabei unterstützen, die Ansprüche der geschädigten Anleger durchzusetzen. Durch die Stellung als Vertrauensmann werden wir in die wesentlichen Entscheidungen eingebunden und können unsere Standpunkte ins Geschehen einbringen.In Ausübung dieses Ehrenamtes werden wir die Kuratoren dabei unterstützen, die Ansprüche der geschädigten Anleger durchzusetzen. Durch die Stellung als Vertrauensmann werden wir in die wesentlichen Entscheidungen eingebunden und können unsere Standpunkte ins Geschehen einbringenIn Ausübung dieses Ehrenamtes werden wir die Kuratoren dabei unterstützen, die Ansprüche der geschädigten Anleger durchzusetzen. Durch die Stellung als Vertrauensmann werden wir in die wesentlichen Entscheidungen eingebunden und können unsere Standpunkte ins Geschehen einbringen.namtes werden wir die Kuratoren dabei unterstützen, die Ansprüche der geschädigten Anleger durchzusetzen. Durch die Stellung als Vertrauensmann werden wir in die wesentlichen Entscheidungen eingebunden und können unsere Standpunkte ins Geschehen einbringen.sübung dieses Ehrenamtes werden wir die Kuratoren dabei unterstützen, die Ansprüche der geschädigten Anleger durchzusetzen. Durch die Stellung als Vertrauensmann werden wir in die wesentlichen Entscheidungen eingebunden und können unsere Standpunkte ins Geschehen einbringen.en Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichert


Wienwert Anleihen – WW Holding AG hat ab 2016 in Schreiben an Investoren mit „Rating der österreichischen Nationalbank“ geworben; Die österreichischen Nationalbank bezeichnet die Aussagen des Investorenbriefes der WW in einer Stellungnahme vom 13. April 2018 an Aigner + Partner als unzutreffend.


Am 10.04.2018 fand die erste Gläubigerversammlung im Rahmen des Insolvenzverfahrens der Wienwert AG statt. Dem ersten Bericht des Masseverwalters [es wurde RA Mag. Abel bestellt, welcher auch Masseverwalter der Konzernmuttergesellschaft ist] zufolge war die Gesellschaft bis kurz vor Insolvenzeröffnung zu 50% noch an mehreren Projektgesellschaften beteiligt. Diese Anteile wurden jedoch auf Grundlage eines Syndikatsvertrages aus 2017 vom Geschäftspartner, dem „Fonds Wohnen Plus“ (welcher im Alleineigentum der Bundespensionskasse AG, einer Gesellschaft der Republik Österreich steht), bereits vor Insolvenzeröffnung aufgegriffen. Eine entsprechende Gegenleistung ist derzeit nicht erkennbar. Weiters stellt sich auch auf Ebene der Wienwert AG die Frage der Werthaltigkeit der per Sacheinlage eingebrachten Marke „Wienwert“. Die Sacheinlage erfolgte auf Basis eines Gutachtens der PWC Advisory Services GmbH. Auch eine zeitlich nachfolgende positive Fortbestehensprognose derselben Prüfgesellschaft wird vom Masseverwalter unter Beiziehung von Sachverständigen geprüft. Zu guter Letzt hat der Masseverwalter zum Anteilskauf- und Abtretungsvertrag mit der HHII über die Anteile an jener Projektgesellschaft, die im Eigentum der Tullner Liegenschaft stand, gemäß § 21 IO den Vertragsrücktritt erklärt und die Rückzahlung des Kaufpreises (iHv EUR 3,3 Mio.) an die Wienwert AG verlangt (siehe auch oben).

 

Der Masseverwalter hat die öffentliche Bekanntgabe der Masseunzulänglichkeit beim Insolvenzgericht beantragt, da die Vermögenswerte zum derzeitigen Zeitpunkt nicht zur Deckung der Masseforderungen (insb. Verfahrenskosten und Entlohnung des Masseverwalters) ausreichen. Es werden aber weiterhin sämtliche Ansprüche aus den angeführten Sachverhalten geprüft und entsprechend eingefordert werden. Im Rahmen der nächsten Prüfungstagsatzung wird der Masseverwalter über die weiteren Erfolgsaussichten berichten.

 

Anleihegläubiger WW Holding AG:

 

Am 24.04.2018 findet die Prüfungstagsatzung im Rahmen des Insolvenzverfahrens der WW Holding AG statt. Aigner + Partner werden hierzu wieder gesondert berichten

 

Unsere laufenden Recherchen haben gezeigt, dass die Anleihen der WW Holding AG bzw. zuletzt der Wienwert AG seit dem Jahr 2016 unter anderem mit einem prominenten „Rating“ der österreichischen Nationalbank (OeNB) beworben wurden. So hieß es in Investorenbriefen (Sample anbei) – die auch Werbung für weitere Anleihen enthielten – etwa: „Die Österreichische Nationalbank hat die Bonität der Wienwert Immobilien Finanz AG geprüft und das Unternehmen mit einem Rating beurteilt, das auf internationaler Ebene einem Investment-Grade-Rating durch Ratingagenturen wie Moody's und S&P entspricht. Mit einer Ein-Jahres-Ausfallswahrscheinlichkeit von nur rund 1,4 % wird das Risiko als höchst überschaubar eingestuft.“

 

Auf entsprechende Anfrage von Aigner + Partner wurde uns seitens der OeNB allerdings mit Schreiben vom 13. April 2018 mitgeteilt, dass die Informationen unzutreffend seien. Die von der OeNB vorgenommene Bonitätsbeurteilung wurde in Erfüllung ihrer gesamtwirtschaftlichen Aufgaben sowie im Rahmen der Geldpolitik auf Grundlage der Leitlinien der Europäischen Zentralbank (EZB) vorgenommen und dienen diese Einstufungen ausschließlich Eurosystem-internen Zwecken. Den geprüften Unternehmen steht nur im Wege des Datenschutzrechts ein Auskunftsrecht über die Prüfungsergebnisse zu (wovon auch Wienwert Gebrauch gemacht hat). Tatsächlich beurteilte die OeNB die Ein-Jahres-Ausfallswahrscheinlichkeit der WW Holding AG mit 1,457%, was nach OeNB interner Klassifizierung einem „nicht-refinanzierungsfähig für geldpolitische Geschäfte“ und einer Unternehmensbeurteilung als „non-investment grade“ (BB- bzw. Ba3) entspricht. Faktengrundlage für die Beurteilung war außerdem nur der Jahresabschluss 2014, hinsichtlich dessen Richtigkeit erhebliche Zweifel bestehen. Von Seiten des Masseverwalters sind bereits Prüfungen eingeleitet.

 

„Aus der Antwort der ö. Nationalbank auf unsere Anfrage zeigt sich einmal mehr, mit welchen Methoden bei WienWert gearbeitet wurde, um nicht informierten Privatanleger mit Halbinformationen zu täuschen. Wir werden die Strafverfolgungsbehörden vom Sachverhalt in Kenntnis setzen“. [RA Lukas Aigner]

In Ausübung dieses Ehrenamtes werden wir die Kuratoren dabei unterstützen, die Ansprüche der geschädigten Anleger durchzusetzen. Durch die Stellung als Vertrauensmann werden wir in die wesentlichen Entscheidungen eingebunden und können unsere Standpunkte ins Geschehen einbringen.In Ausübung dieses Ehrenamtes werden wir die Kuratoren dabei unterstützen, die Ansprüche der geschädigten Anleger durchzusetzen. Durch die Stellung als Vertrauensmann werden wir in die wesentlichen Entscheidungen eingebunden und können unsere Standpunkte ins Geschehen einbringenIn Ausübung dieses Ehrenamtes werden wir die Kuratoren dabei unterstützen, die Ansprüche der geschädigten Anleger durchzusetzen. Durch die Stellung als Vertrauensmann werden wir in die wesentlichen Entscheidungen eingebunden und können unsere Standpunkte ins Geschehen einbringen.namtes werden wir die Kuratoren dabei unterstützen, die Ansprüche der geschädigten Anleger durchzusetzen. Durch die Stellung als Vertrauensmann werden wir in die wesentlichen Entscheidungen eingebunden und können unsere Standpunkte ins Geschehen einbringen.sübung dieses Ehrenamtes werden wir die Kuratoren dabei unterstützen, die Ansprüche der geschädigten Anleger durchzusetzen. Durch die Stellung als Vertrauensmann werden wir in die wesentlichen Entscheidungen eingebunden und können unsere Standpunkte ins Geschehen einbringen.en Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichert


Tagsatzung vor dem HG Wien vom 14.03.2018 zur Wahl von Vertrauensleuten im Anleihen-Kurtalsverfahren

RA Mag. Lukas Aigner wird zum Vertrauensmann gewählt


In der am 14.03.2018 am Handelsgericht Wien abgehaltenen Tagsatzung haben die beiden im Insolvenzverfahren der WW Holding AG bestellten Anleihen-Kuratoren, RA Dr. Freimüller und RA Dr. Pariasek, einen ersten Bericht über die bisherigen Geschehnisse und ihre bisher gesetzten Vertretungshandlungen erstattet. Nachdem das ursprünglich angestrebte Sanierungsverfahren der WW Holding AG gescheitert ist, wird das Verfahren nunmehr als Konkursverfahren fortgeführt. Ein möglicher Verkauf der Tochtergesellschaft Wienwert AG, welche sich für den Masseverwalter der WW Holding AG als im Wesentlichen einziges verwertbares Asset präsentierte, ist gescheitert. Die Wienwert AG hat in der Folge am 13.03.2018 gleich Ihrer Muttergesellschaft die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt.

 

Im Insolvenzverfahren der Wienwert Holding prüft der Masseverwalter derzeit unter anderem die Werthaltigkeit von Projektgesellschaften, an denen die Gesellschaft zum Zeitpunkt der Einleitung des Insolvenzverfahrens beteiligt war, sowie eine mögliche Verwertung von noch im anteiligen Eigentum der Gesellschaft stehenden Liegenschaften (diese sind jedoch mit Pfandrechten der finanzierenden Banken belastet).

 

Die Prüfungshandlungen des Masseverwalters schließen auch die mögliche Geltendmachung von Ansprüchen gegenüber Dritten mit ein. In Frage kommen hier Ansprüche aus den Titeln einer Anfechtung, der verbotenen Einlagenrückgewähr oder aus Schadenersatz. Geprüft werden vor allem auch alle Zahlungsflüsse, speziell auch mit den Eigentümern der Gesellschaft, sowie frühere geschäftliche Transaktionen; darunter auch sämtliche abgewickelten Immobilientransaktionen. Zur Klärung der damit im Zusammenhang stehenden Fragestellungen hat der Masseverwalter mittlerweile auch Sachverständige bestellt. Der Masseverwalter prüft auch, ob allenfalls auch Auszahlungen an Anleihegläubiger rückgefordert werden. Das könnte theoretisch die im November 2017 fällige Wienwert-Anleihe (AT0000A0XB13) betreffen.

 

[Die vollständigen Berichte der Kuratoren finden Sie unter nachfolgenden Links:

http://wienwert-kurator.at/de/

www.jus.at/wp-content/uploads/2018/03/1_-BERICHT-des-Kurators.pdf]

 

Im Rahmen der Tagsatzung wurde auch der Umfang der Vertretungsbefugnis der Kuratoren erläutert. Sämtliche Ansprüche, die eine „individuelle Komponente“ aufweisen, werden von der Kuratoren nicht verfolgt. Insbesondere Ansprüche gegen etwaige involvierte Berater oder gegen Organe der Wienwert Holding, die im Deliktsrecht – zb. aufgrund von Schutzgesetzverletzungen – begründet sind, werden von den Kuratoren nicht aufgegriffen und sind daher auf individueller Basis zu verfolgen. Eine besondere Situation ergibt sich im Zusammenhang mit jenen Anleihen, für die eine bücherliche Sicherheit bestellt werden sollte. Bei diesen Anleihen wurde ein Treuhänder bestellt, der eine Sicherstellung vornehmen sollte. Der Treuhänder wurde von uns bereits angeschrieben, um darzustellen, welche Sicherungsmaßnahmen gesetzt worden sind. Uns wurde mittlerweile auch vom Masseverwalter dessen Sicht bestätigt, dass in diesem Zusammenhang den Anleihegläubigern – neben den Vertretungshandlungen der Kuratorin –  auch eine individuelle Anspruchsverfolgung zusteht. Daher hat der Masseverwalter den Treuhänder von allfälligen Verschwiegenheitspflichten entbunden.

 

Im Rahmen der Tagsatzung fand eine Wahl zur Bestellung von Vertrauensmännern statt. Die Vertrauensmänner haben eine gewichtige Rolle in der Unterstützung der Kuratoren zum Wohle der Interessen der Anleihegläubiger. RA Mag. Lukas Aigner wurde von der Versammlung zum Vertrauensmann gewählt. In Ausübung dieses Ehrenamtes werden wir die Kuratoren dabei unterstützen, die Ansprüche der geschädigten Anleger durchzusetzen. Durch die Stellung als Vertrauensmann werden wir in die wesentlichen Entscheidungen eingebunden und können unsere Standpunkte ins Geschehen einbringen.In Ausübung dieses Ehrenamtes werden wir die Kuratoren dabei unterstützen, die Ansprüche der geschädigten Anleger durchzusetzen. Durch die Stellung als Vertrauensmann werden wir in die wesentlichen Entscheidungen eingebunden und können unsere Standpunkte ins Geschehen einbringen.In Ausübung dieses Ehrenamtes werden wir die Kuratoren dabei unterstützen, die Ansprüche der geschädigten Anleger durchzusetzen. Durch die Stellung als Vertrauensmann werden wir in die wesentlichen Entscheidungen eingebunden und können unsere Standpunkte ins Geschehen einbringenIn Ausübung dieses Ehrenamtes werden wir die Kuratoren dabei unterstützen, die Ansprüche der geschädigten Anleger durchzusetzen. Durch die Stellung als Vertrauensmann werden wir in die wesentlichen Entscheidungen eingebunden und können unsere Standpunkte ins Geschehen einbringen.namtes werden wir die Kuratoren dabei unterstützen, die Ansprüche der geschädigten Anleger durchzusetzen. Durch die Stellung als Vertrauensmann werden wir in die wesentlichen Entscheidungen eingebunden und können unsere Standpunkte ins Geschehen einbringen.sübung dieses Ehrenamtes werden wir die Kuratoren dabei unterstützen, die Ansprüche der geschädigten Anleger durchzusetzen. Durch die Stellung als Vertrauensmann werden wir in die wesentlichen Entscheidungen eingebunden und können unsere Standpunkte ins Geschehen einbringen.en Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichert


Wienwert Hausherrenmodelle – Recherchen ergeben nachteilige Handlungen zu Lasten der Investoren auch beim Projekt Lerchenfelderstrasse 144, (Wienwert L144 HHM Alpha Immobilienhandel KG)


Nachdem sich abzeichnet, dass für die Wienwert-Anleihegläubiger – entgegen den Treuhandverträgen und Prospekten – offenkundig in Wahrheit keine werthaltigen Sicherstellungen bestehen, stellt sich für viele Anleger auch die Frage der Werthaltigkeit der Wienwert Hausherren/Bauherrenmodelle. Zwar sind die betreffenden Projektgesellschaften nicht in Insolvenz, Komplementäre sind aber etwa im Fall der Wienwert L144 HHM Alpha Immobilienhandel KG noch die ehemaligen Wienwert Eigentümer und Vorstände.

 

Aigner + Partner sind von Investoren mit der Überprüfung der von Wienwert begebenen „Hausherrenmodelle beauftrag worden, darunter auch das Bauherrenmodell „Wienwert L144 HHM Alpha Immobilienhandel KG“. Dabei hat sich gezeigt, dass die dem Projekt zugrunde liegende Liegenschaft Lerchenfelder Straße 144, 1080 Wien im Dezember 2011 von einer Tochtergesellschaft (WW8 L 144 GmbH) der nun insolventen WW (Wienwert) Holding AG zu einem Kaufpreis von gesamt EUR 3,5 Mio. erworben worden war. Nur rd. 3 Monate später, im März 2012 hat die für das Bauherrenmodell errichtete Wienwert L144 HHM Alpha Immobilienhandel KG rd. 20% der Anteile des Objekts zu einem Kaufpreis von EUR 1,29 Mio für die Anleger erworben. Rechnet man den Erwerbspreis für diese Anteile hoch, ergibt sich ein „Einkaufspreis“ für die Liegenschaft von rd. 6,45 Mio. Anders formuliert: Die Anleger haben als „Bauherren“ des Wienwert Hausherrenmodells annähernd das Doppelte des rd. 3 Monate davor erzielten Kaufpreises für die Immobilie an Wienwert bezahlt. [Bereits Anfang 2016 sind in den Medien zwielichtige Geschäfte im Zusammenhang mit dem Bauvorhaben Lerchenfelder Straße 144 (Bestellungen von Fenstern und Türinstallationen, die gar nicht zum Bauvorhaben passten) berichtet worden, die sich im Vergleich aber geradezu harmlos ausmessen; https://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/4943570/Wienwerts-seltsame-Geschaefte-Banken-lieben-uns].

 

„Aus der Sicht von Aigner + Partner steht im Raum, dass die Investoreninteressen bei diesem Bauherrenmodell von Anfang an massiv geschädigt wurden, weil mögliches Wertpotential der Liegenschaft im Wege der künstlichen Zwischentransaktion massiv abgeschöpft wurde. Inwiefern ein solches Handeln zugunsten der einen Gesellschaft und zu Lasten der für die Anleger geschaffenen und als „Hausherrenmodell“ beworbenen Gesellschaft mit den Gesetzen vereinbar ist, werden die Behörden untersuchen müssen, falls die Geschäftsleiter nicht noch eine plausible Erklärung liefern können“. [RA Lukas Aigner]ren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichert


Treuhänder der Wienwert Anleihen wurde zur Beantwortung von Fragen hinsichtlich der Sicher-

stellungen für Anleihegläubiger aufgefordert


Für die geschädigten Anleihegläubiger wurde mittlerweile der Treuhänder der Anleihen aufgefordert, diverse essentielle Fragen zu beantworten, respektive warum die in den Anleiheunterlagen erwähnte Sicherstellung der Anleihegläubigerinteressen offenkundig erfolglos geblieben ist.

 

[Anmerkung: Der Treuhänder laut Anleihebedingungen ist just auch jener Treuhänder, der laut Kaufverträgen die Grundstückstransaktion zum Objekt Lerchenfelderstraße 144 abgewickelt hat].ren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichert


Erhebliches Medienecho auf die Wienwert-Intervention von Aigner + Partner


Die im Zusammenhang mit der ersten Gläubigerversammlung ergangene Medienberichterstattung konzentrierte sich auch auf den Umstand, dass von RA Lukas Aigner angekündigt worden war, die ehemaligen Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen.

Lesen Sie hier die jüngsten Veröffentlichungen von Die Presse, Der Standard, Kurier, Kleine Zeitung und Oberösterreichische Nachrichten zur Causa Wienwert.

früheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichertfrüheren Eigentümer und Vorstände persönlich zur Verantwortung ziehen. - derstandard.at/2000074429301/Wienwert-40-000-Euro-Vermoegen-Bonds-nicht-besichert


Erste Gläubigerversammlung/Aufforderungsschreiben an die ehemaligen Eigentümer und Vorstände von Wienwert


Seit 02.02.2018 ist das Insolvenzverfahren der Muttergesellschaft (WW Holding AG) eröffnet. Mittlerweile wurde der Antrag auf Durchführung eines Sanierungsverfahrens ohne Eigenverwaltung, das zumindest eine Befriedigung von 20% der Forderungen bedeutet hätte, zurückgezogen. Nunmehr wird das Verfahren als Konkursverfahren weitergeführt. Der Bericht des Masseverwalters im Rahmen der ersten Gläubigerversammlung vom 16.02.2018, an der wir vertretend für all unsere Mandanten teilgenommen haben, hat ein ernüchterndes Ergebnis geliefert. Das liquide Vermögen beträgt derzeit EUR 40.000,00. Es wird versucht über den Verkauf von Tochtergesellschaften Gelder in die Verteilungsmasse zu bringen. Anlegern, die Anleihen der Muttergesellschaft gezeichnet haben, droht damit ein Totalausfall.

 

Mittlerweile haben die vom Gericht bestellten Kuratoren, Frau Dr. Pariasek und Herr Dr. Freimüller die Anleger über die Modalitäten der Forderungsanmeldung informiert. Diese hat beim jeweils für die Anleihen zuständigen Kurator bis längstens zum 10.3.2018 zu erfolgen. Wir sind bereits mit den Kuratoren in Kontakt. Wir werden diese Anmeldung gesammelt für alle von uns vertretenen geschädigten Anleger fristgerecht vornehmen.

 

Die Kuratoren haben weiters eine Tagfahrt zur Wahl von drei Vertrauensmännern beim Handelsgericht Wien beantragt. Diese Tagfahrt findet am 14.03.2018 statt. Es besteht keine Verpflichtung an dieser persönlich teilzunehmen. Aigner + Partner werden Sie bei dieser Tagfahrt vertreten und sich – vertretend für alle geschädigten Anleger, die uns Vollmacht erteilt haben, – zur Wahl als Vertrauensmann stellen.

 

Bitte berücksichtigen Sie in diesem Zusammenhang auch, dass Sie uns zeitnahe (bis längstens 01.03.2018) einen aktuellen Depotauszug (nicht vor dem 02.02.2018 erstellt) übermitteln, sollten Sie uns diesen noch nicht übermittelt haben. Diesen benötigen wir für die Anmeldung Ihrer Forderungen beim jeweiligen Kurator und zur Teilnahme an der oben erwähnten Tagfahrt.

 

Die Anmeldung Ihrer Forderungen ist trotz der negativen Indikatoren im Rahmen des Insolvenzverfahrens vorzunehmen, zumal auch noch nicht alle erheblichen Umstände im Zusammenhang mit sämtlichen involvierten Personen (darunter Vorstände, Wirtschaftsprüfer, Treuhänder etc.) vom Masseverwalter durchleuchtet worden sind. Der Masseverwalter ist grundsätzlich verpflichtet, sämtliche Forderungen der Gesellschaft einzutreiben. Es sind verschiedenste Ansprüche der Gesellschaft gegen vorgenannte Personengruppen denkbar. Der Masseverwalter steht - wie wir - im Austausch mit der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft.

 

Aufgrund des im Raum stehenden Totalausfalls ist eine individuelle Anspruchsverfolgung ausgehend vom Individuellen Fall jetzt von besonderer Bedeutung. Unsere bisherigen sehr umfangreichen Erhebungen von hunderten Fällen haben etwa ergeben, dass unter Verantwortung der früheren Eigentümer und Vorstände Sedelmayer und Bakirzoglu offenbar planmäßig und am laufenden Band unzulässige Anlageberatungsleistungen erbracht worden sind, obwohl die Gesellschaft dafür keine Berechtigung hatte. Das ging so weit, dass sogar Hausbesuche gemacht wurden. Bereits diese Vorgänge lösen eine persönliche Verantwortung der beteiligten Personen aus, vom unzulässigen Abzug von Gesellschaftsvermögen ganz zu schweigen.

 

Wir haben daher bereits im Rahmen unserer Intervention bei derart gelagerten Fällen die ehemaligen Eigentümer und Vorstände von Wienwert zum Ersatz des Schadens aufgefordert.

 

Bitte berücksichtigen Sie, dass wir laufend im Rahmen unserer Wienwert-Intervention Daten verarbeiten und bestmögliche Verknüpfungen zwischen den einzelnen Fällen erarbeiten. Bei entscheidenden Vorkommnissen und anstehenden Schritten werden wir Ihnen die Informationen weiterleiten. Wir werden alle notwendigen rechtlichen Schritte für Sie setzen.

 

Allfällige Rückfragen bitte an:

RA Mag. Lukas Aigner (l.aigner@aigner-partners.at)

RAA Maximilian Weiser, LL.M. (WU) (m.weiser@aigner-partners.at)

RA Dr. Johannes Lehner (j.lehner@aigner-partners.at) [speziell für immobilienbezogene Fragestellungen]


Aigner + Partner prüfen Ansprüche geschädigter Anleger gegen Wienwert


Den öffentlichen Medien zufolge hat die WW (WienWert) Holding AG am Donnerstag, den 01.02.2018, einen Insolvenzantrag beim HG Wien zur Durchführung eines Insolvenzverfahrens eingebracht. Es wird ein Sanierungverfahren ohne Eigenverwaltung angestrebt.

 

Die WW (WienWert) Holding AG hat zahlreiche Anleihen emittiert, deren Rückzahlung nun im Rahmen des Insolvenzverfahrens nach einer Quote erfolgt. Die Mindestquote beträgt bei Verfahren ohne Eigenverwaltung 20%. Abhängig von der jeweiligen Anleihe, dem Erwerbszeitpunkt, den persönlichen Fachkenntnissen, dem konkreten Verkaufsmodus (mit oder ohne Beratung durch z.B. Banken oder Finanzberater) und der Finanzierung des Investments sind unabhängig vom Insolvenzverfahren unterschiedliche Anspruchsgegner greifbar.

 

Weiters wurden auch von Tochtergesellschaften der WW (WienWert) Holding AG, darunter die Wienwert AG und die WW 5 WH 150 GmbH, Anleihen emittiert. Zur unmittelbaren Sicherung Ihres Kapitals können abhängig vom konkreten Erwerbszeitpunkt Rücktrittsrechte unter anderem wegen irreführender Werbemaßnahmen geltend gemacht werden. Ebenso stehen den Anleihegläubigern aufgrund der aktuellen Situation wohl außerordentliche Kündigungsrechte zu. Aufgrund zahlreicher negativer Indikatoren zu diesen Gesellschaften ist die Durchsetzung dieser Rechte aus unserer Sicht rasch geboten, solange noch eine Solvenz dieser Unternehmen gegeben ist.

 

Neben den ausgegebenen Anleihen wurden von Tochterunternehmen auch sogenannte „Bauherren-Modelle“ vertrieben, ua. in Form von treuhändigen Kommanditbeteiligungen. Zur Absicherung der Rechte der Investoren prüfen Aigner + Partner für Sie sämtliche Gesellschafterrechte, schreiten zur Wahrung Ihrer Rechte außergerichtlich ein und setzen diese nötigenfalls gerichtlich durch. Bei einigen dieser Bauherrnmodellen sind die Gründer von Wienwert als persönlich haftende Komplementäre involviert. Veränderungen in der Bonität schlagen daher schon insofern auf die Gesellschaft durch. Außerdem dürfte es auch Verschränkungen auf Forderungsebene zwischen den Gesellschaften geben. Wir werden die Gründer namens der Mandanten auch auffordern, zu den Auswirkungen der Insolvenz auf die Bauherrenmodelle Stellung zu beziehen.

 

Aus vorstehenden Erwägungen ist aus unserer Sicht in erster Linie und vor allem eine individuelle Anspruchsprüfung geboten. Dort wo Synergien gebündelt werden können (zb. Anschluss im Ermittlungsverfahren) ermöglichen wir unseren Mandanten eine gemeinsame Intervention.

 

Aigner + Partner vertreten und beraten geschädigte Anleger bei der individuellen Kapitalsicherung und Anspruchsverfolgung gegen die WW (WienWert) Holding und deren Tochtergesellschaften, Vorstände und Aufsichtsräte sowie andere involvierte Organisatoren und Treuhänder. Zudem wird auch die Haftung des jeweiligen Abschlussprüfers zu untersuchen sein. Auch gegen an der Prospekttbilligung beteiligte Behörden sind Ansprüche denkbar. Letztlich können Banken im Falle einer Fehlberatung haftbar gemacht werden.

 

Aktuell ermittelt die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA), um mögliche haftungsbegründende Malversationen bei der WW (WienWert) Holding AG aufzudecken. Es gilt die Unschuldsvermutung. Wir prüfen derzeit eine ergänzende Sachverhaltsdarstellung zur Unterstützung der Ermittlungsmaßnahmen.

 

Geschädigte Anleger können vertreten durch Aigner + Partner in einem ersten Schritt ihre Forderungen im Insolvenzverfahren anmelden und sich dem laufenden Ermittlungsverfahren als Privatbeteiligte anschließen.

 

Wir beraten jeden Anleger individuell, um Ihre persönliche bestmögliche Anspruchsverfolgung sicherzustellen. Dabei ist exakt auf das tatsächliche erworbene Produkt und die Umstände des Einzelfalls abzustellen.

 

Aktuelle Presseinformation zu unserer Intervention finden Sie hier:

 

Die Presse 20.01.2018

www.finanzen.at

 

RA Aigner/RA Lehner

 

l.aigner@aigner-partners.at

m.weiser@aigner-partners.at

 

Von der Insolvenz betroffene Anleihen der WW (Holding) AG, die bereits in Prüfung stehen.

 

WIENWERT Substanzanleihe 3 - AT0000A0XB13

WIENWERT 6,75% - AT0000A0S9H0

WIENWERT Substanzanleihe IV - AT0000A12FY9

WIENWERT Immobilienanleihe 6,5% - AT0000A100Z7

WIENWERT Private Placement fixzins 2014 - AT0000A190U9

WIENWERT Nullkupon 2014 - AT0000A190V7

WIENWERT Substanzanleihe V - AT0000A19Q02

WIENWERT Substanzanleihe VI - AT0000A1D5Z6

WIENWERT Substanzanleihe VII - AT0000A1D608

Private Placement Fixzins 2015-19 - AT0000A1D616

Private Placement Fixzins 2015-21 - AT0000A1D624

WIENWERT Servus Wien Anleihe - AT0000A1G742

WIENWERT Private Placement Fixzins 5,75% - AT0000A1H252

WIENWERT Private Placement Fixzins 7% - AT0000A1H278

WIENWERT Private Placement Fixzins 5,125% - AT0000A1H260

WIENWERT Holding 16-21 Fixzins 5,25% - AT0000A1LJK5

WIENWERT Holding 16-26 Fixzins 3,75% - AT0000A1P0K5

 

Von den Tochtergesellschaften emittierte Anleihen, die konkret in Prüfung stehen.

 

Emittentin: Wienwert AG - AT0000A1W4Q5

Emittentin: Wienwert AG - AG AT0000A1YG24

Emittentin: WW 5 WH 150 GmbH - AT0000A1TS84

Emittentin: WW 5 WH 150 GmbH - AT0000A1TS76

 

Projektbezogene „Bauherren-Modelle“, die bereits geprüft werden mit Rücksichtung auf die Auswirkungen der Insolvenz.

 

WIENWERT L144 HHM ALPHA Immobilienhandel KG

Wienwert Getreidemarkt 10 Immobilienbesitz GmbH